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Aktuelle Projekte

RoboTrust

Seit einigen Jahren bereits werden menschenähnliche Roboter in verschiedenen Branchen eingesetzt. Große Potenziale bestehen in der Kundenbetreuung sowie in Berufen, in denen menschliche Dienstleister aufgrund des Fachkräftemangels überlastet sind. Durch ihre besondere physische Präsenz können anthropomorphe Roboter eine emotionale Bindung zu menschlichen Nutzern aufbauen. Die Verbindung von Software und Maschine gibt der Robotik allerdings auch die Macht zur physischen Verletzung von Körper und Eigentum.

RoboTrust ist eine Initiative verschiedener Forschungsgruppen der TU Darmstadt, um die Zukunft der Mensch-Roboter-Interaktion zu formen. In Kooperation mit der Goethe Universität Frankfurt und der Universität Kassel entsteht ein interdisziplinäres Team, welches alle relevanten Dimensionen einer verantwortungsvollen Digitalisierung wie Psychologie, AI und Robotik, Recht und Kontext abdeckt. RoboTrust untersucht die notwendigen Grundlagen für anthropomorphe Roboter-Assistenten zur Entwicklung und Evaluierung einheitlicher technologischer Plattformen.

Das RoboTrust Team besteht aus sechs hochrangigen Forschungsgruppen und generiert neben neuen wissenschaftlichen Einblicken wichtigen Nutzen für die Gesellschaft.

Die Forschung basiert auf den Prinzipien:

  • Der Roboter-Assistent unterstützt Menschen
  • Der Roboter-Assistent agiert transparent
  • Die Haftung ist klar geregelt.

Förderphase: 2020 - 2022

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Universität Kassel, ComTec

Projektpartner: Technische Universität Darmstadt und Goethe-Universität Frankfurt

Förderer: Hessisches Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung

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NORA

Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts NORA ist es, eine praktikable Methode zu entwickeln, mit der kollaborative kontextsensitive Anwendungen und Algorithmen des maschinellen Lernens bereits während der Konzipierung nach normativen Anforderungen des Datenschutzrechts und der Informatik gestaltet werden. Das Projektkonsortium bilden die Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet) unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Roßnagel sowie das Fachgebiet Kommunikationstechnik (ComTec) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Klaus David, die beide an der Universität Kassel angesiedelt sind.

Förderphase: 2020 - 2022

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Universität Kassel, ComTec

Projektpartner: Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet), Universität Kassel

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Digitale Nachbarschaftshilfe Warburg (DiNa-Warburg)

Entwicklungen hinsichtlich Demografie, Mobilität und Digitalisierung in Deutschland betreffen neben den großen deutschen Metropolen auch in spezifischer Weise ländliche Räume und eine Vielzahl von mittelgroßen Städten im ländlichen Raum.

Diese Orte des Lebens und Arbeitens stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Die Lebensqualität und Attraktivität hängen von der wirtschaftlichen und kulturellen Zukunftsfähigkeit ab. Die Bürgerinnen und Bürger in diesen Regionen nehmen die zunehmenden Herausforderungen im Alltag wahr. Die altersgerechte Mobilität sowie Versorgung und Pflege im ländlichen Raum bilden zusammen eine stetig wachsende Herausforderung für staatliche Stellen und die zivilgesellschaftliche Selbstorganisation.

Das Vorhaben DiNa-Warburg möchte zukunftsfähige Strukturen der Selbstorganisation im Zeitalter der Digitalisierung schaffen. Dafür soll eine Kommunikationsplattform und Abstimmungsmechanismen entwickelt werden, die es ermöglicht über eine SmartPhone App einfach und unkompliziert Nachbarschaftshilfe zu Nutzen und nachhaltig zu betreiben.

Förderphase: 2019 – 2021

Ansprechpartner: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Michael Wojtek, Universität Kassel, ComTec

Projektpartner: PhoneTec GmbH

Förderer: Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung

FastAR - Neue Paradigmen der Aktivitätserkennung zur Optimierung der Erkennungszeit

Eine Grundlage für die Zukunftsfähigkeit von Logistik und Mobilität am Standort Hessen sind Echtzeitinformationen und Daten über die genutzten Verkehrsmittel sowie die Art der Fortbewegung und des Transports. Diese Informationen werden in den wichtigen Innovationsfeldern, autonomes Fahren, Unfallprävention und für eine vernetzte Verkehrsinfrastruktur eine noch wichtigere Rolle spielen. Für diese Anwendungen liefert die Erkennung menschlicher Aktivitäten (etwa stehen, losgehen oder rennen) eine wichtige Eingangsgröße, die schnell bzw. in Echtzeit erkannt werden müssen. Hierbei kommen mobile Sensoren, z.B. in Smartphones, sowie Algorithmen des maschinellen Lernens zum Einsatz. Ziel des Projektes FastAR ist die grundlegend neue Erforschung und Validierung von Verfahren zur Bewertung und Optimierung der Erkennungszeit und -genauigkeit menschlicher Aktivitäten, gegenüber der im Forschungsgebiet üblichen Fokussierung auf die Optimierung der Erkennungsgenauigkeit, welches so einen grundlegenden Beitrag für die oben genannten Anwendungsmöglichkeiten liefert.

Förderphase: 2020 - 2021

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Universität Kassel, ComTec

Förderer: Dieses Projekt wird aus Mitteln des Landes Hessen und der HOLM-Förderung im Rahmen der Maßnahme „Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert.

Mobil und digital – Innovative Zugänge zur Hochschule und zur Bibliothek

Der moderne Studierende erwartet die Bereitstellung von Informationen und Inhalte als digitales Produkt, deren Nutzbarkeit über mobile Endgeräte und hat hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit der hierfür erforderlichen Infrastruktur. Darüber hinaus ist ein Wandel in der Kommunikationsstruktur zu beobachten, welcher die Abhängigkeit von derartigen Systemen noch verstärkt. Das Vorhaben zielt auf die Transformation hergebrachter Informations-, Recherche- und Vermittlungslösungen in Nutzungsszenarien, die substanziell durch den Einsatz mobiler Endgeräte und die Dominanz digitaler Medien geprägt sind. Medienbrüche und zersplitterte Zugangsformen zu Informationsangeboten hessischer Hochschulen sollen weitgehend überwunden werden.

Das Vorhaben verbindet bundes- bzw. landesweit koordinierte Vorarbeiten bei hochschul-spezifischen Apps, bibliothekarischen Recherchesystemen und nachhaltiger Medienversorgung. Es überführt diese Entwicklungsstränge in den abgestimmten Aufbau eines in dieser Form bundesweit einzigartigen Informationsangebotes für die hessischen Hochschulen. Die hessischen Hochschulen und das Hessische BibliotheksInformationsSystem (HeBIS) arbeiten zu diesem Zweck in einer Entwicklungspartnerschaft an den Kernkomponenten (z.B. die Integration des Campus-Managements) einer technischen Infrastruktur, wobei deren Oberflächen und standort-spezifische Funktionalitäten an den Bedarf der nutzenden Hochschulen angepasst werden.

Förderphase: 2017 – 2020

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Alexander Terecik, Universität Kassel, ComTec

Projektpartner: Goethe-Universität Frankfurt, Philipps-Universität Marburg, Justus-Liebig-Universität Gießen, Technische Universität Darmstadt, Hochschule Fulda, Hochschule Darmstadt, Hochschule Geisenheim, Technische Hochschule Mittelhessen

KonteSt

Im Verbundprojekt "Kontextsensitive Sicherheit durch Methoden des maschinellen Lernens" („KonteSt“) werden neuartige kontextbasierte Ansätze für ein intelligentes Einbruchsschutz- und Alarmsystem erforscht. Dabei soll durch den Einsatz von moderner Sensortechnik an Fenstern, (abgeleitet aus Smartphonesensorik) anhand von algorithmischen Ansätzen des maschinellen Lernens die verschiedenen Öffnungsarten des Fensters, normales Öffnen gegenüber Einbruchsversuchen differenziert werden. Die Kontexterfassung in Verbindung mit Mensch-Technik Interaktion bietet auf Basis der zur Verfügung stehenden Technologien die Möglichkeit Systeme zu entwickeln, die deutlich über derzeit verfügbare Produkte hinausgehen. Dazu sollen angepasste Bedienkonzepte entwickelt werden.

Förderphase: 2018-2021

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Universität Kassel, ComTec

Projektpartner: BSC Computer Systeme GmbH Allendorf und Mayer & Co Beschläge GmbH Salzburg (MACO)

Förderer: BMBF

Das Smart-Grid-Schaufenster in die Zukunft - C/sells

Die Energiewende führt zu mehr erneuerbaren Energien und Dezentralität. Die sich ergebende größere Vielfalt, die umfassende Partizipation und die höhere Komplexität mit kürzeren Reaktionszeiten erfordern dabei einen tiefgreifenden Umbau der Infrastruktur zur Verteilung und Speicherung von Energie. Zentral ist die spartenübergreifende, intelligente Vernetzung der technischen Elemente sowie der Geschäftsprozesse und Marktmechanismen.

Wofür das „C“ steht: In unserem Energiesystem der Zukunft interagieren autonom handelnde Zellen abgestimmt im regionalen Netz. Nutzung und Bereitstellung von Strom werden zusammen mit Wärme, Gas und Mobilität optimiert. Dabei werden Flexibilitäten in und zwischen den Zellen genutzt.

Wofür das „s“ steht: Durch virtuelle Plattformen können vielfaltige Akteure autonom und gleichzeitig verbunden agieren. Dadurch ergeben sich neue Wertangebote und Geschäftsmodelle. Dienstleistungen, Lösungen und Produkte bekommen einen neuen Marktplatz – das „s” steht somit für „sells”.

Förderphase: 2017 - 2020

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Universität Kassel, ComTec

Projektpartner: EnergieNetz Mitte, Tennet, Städtische Werke, Intel, DLR, Fraunhofer, Universität Stuttgart, Universität Konstanz und viele mehr

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Abgeschlossene Projekte